Kinder als unschätzbares Erbe
George Albert Smith
Ich bin sicher, dass alle, die heute hier sind, durch die Unterweisung, die wir empfangen haben, erbaut worden sind, und bezeugen können, dass der süße Einfluss des Geistes unseres Vaters, der gestern so reichlich über uns ausgegossen wurde, angehalten hat. ¶
Ich war von dem Bericht, den Bruder Clawson über die außerordentlich große Zahl von Kindern in den Heimen der Heiligen der Letzten Tage machte, sehr beeindruckt, und ich wurde an eine Schriftstelle erinnert, auf die oft mit Zärtlichkeit hingewiesen wird und die von manchen der größten Maler der Welt auf Leinwand dargestellt worden ist. Als der Erretter von einer Menge umgeben war und Er Seine Hände auf die Köpfe kleiner Kinder legte und sie segnete, schlugen Seine Apostel vor, dass man Ihn nicht belästige. Er gebrauchte dann den denkwürdigen Ausspruch, den wir alle in Ehren halten: „Lasst die Kinder in Frieden und hindert sie nicht, zu mir zu kommen! Denn für ihresgleichen ist das Himmelreich bestimmt." Wenn es wahr ist, dass fast ein Drittel der Bevölkerung mancher unserer Pfähle sehr kleine Kinder sind, die für Sünde noch nicht rechenschaftspflichtig sind, dann sollte es in der Tat in jenen Pfählen eine Ausgießung des Geistes des Herrn geben, die in jedem Heim gespürt werden sollte. Als Volk glauben wir an Kinder. Wir glauben, dass sie ein Erbe sind, das uns von unserem Vater im Himmel gegeben wird. Wir können verstehen, wie in alten Zeiten, wie in den Schriften aufgezeichnet, als manche der großartigen Frauen Israels kinderlos und der Freude beraubt waren, kleine Arme um ihren Hals geschlungen zu fühlen und süße unschuldige Lippen den kindlichen Kuss der Zuneigung zu geben, sie zum Herrn schrien, dass sie Kinder haben möchten, um ihre Schmach wegzunehmen. Wir verstehen, was das bedeutet, wenn wir das Evangelium Jesu Christi verstehen; und wir begreifen, dass ein Kind, unter rechten Bedingungen geboren und unter geeigneten Umständen aufgezogen, mehr wert ist als all das Vieh und die Schafe auf tausend Hügeln, ja, als alle Schätze der Welt. Deshalb heißen wir als Heilige der Letzten Tage, die ihre Pflicht tun, diese unschätzbaren Schätze vom Thron Gottes willkommen, wenn sie in unsere Heime kommen. In der Welt ist es nicht immer so, sondern, aus Mangel an Verständnis, dämmen manche die Quellen des Lebens ein und übernehmen die Verantwortung, die Nachkommenschaft abzuschneiden, indem sie die Erfüllung des großen Gebotes vermeiden, das unseren ersten Eltern gegeben wurde, „sich zu mehren und die Erde zu füllen". Kinder sind die Nachkommenschaft Gottes, ihre Geister wurden in den heiligen Himmeln unseres Vaters gezeugt, und sie werden uns zu unserem Segen gegeben. Wir, als Verwalter, dürfen sie in ihrer Kindheit empfangen, um sie zu erziehen und vorzubereiten, nicht allein, damit sie in dieser Welt groß werden und uns hier Ehre bringen mögen, sondern damit sie, indem sie die Gesetze Gottes beachten, wieder mit uns in der Gegenwart unseres Vaters leben mögen, durch die endlosen Zeitalter der Ewigkeit hindurch. ¶
Ich las vor kurzem, dass in Frankreich die Geburtenrate so schnell abnimmt, dass es als eine nationale Katastrophe angesehen wird, und eine nationale Vereinigung, die die Angelegenheit untersucht, ist zu dem Schluss gekommen, dass jedes Paar, das mehr als drei Kinder aufzieht, öffentliche Dankbarkeit und Schutz verdient. In diesem Zusammenhang werde ich an die Bemerkung eines Herrn erinnert, der nicht unseres Glaubens ist und im Osten lebt, dessen Heim kinderlos ist, der vor ein paar Monaten eine unserer Schwestern traf, die Mutter von dreizehn Kindern ist und die übrigens heute in der Versammlung sitzt. (Gott segne sie.) Sie hatte ihm erzählt, sie sei Mutter von dreizehn Kindern, und er sagte zu mir: „Herr Smith, ich habe vor ihr meinen Hut gezogen. Sie war großer Ehre würdig." ¶
Ich sah vor einigen Tagen in der Presse einen Bericht, dass es in einem Teil Europas eine Vereinigung von Frauen gibt, die vereinbart haben, keine Kinder mehr zu gebären, und Mitglieder ihrer Organisation reisen unter dem Volk umher und lehren diese verderbliche Lehre, und viele haben sich jener beklagenswerten Vereinigung angeschlossen. Ich fragte mich, ob sie erkennen, dass sie von all den Segnungen, die Gott gütig genug gewesen ist, ihnen zu verleihen, von all den Vorrechten, die sie in diesem Leben genießen könnten, blindlings die unschätzbarste von allen zurückweisen; ich dachte, wenn das Evangelium Jesu Christi nur ihre Herzen berühren könnte, wenn sie begreifen könnten, dass dies ein Teil des großen Plans unseres Vaters ist, wenn sie verstehen könnten, dass der Zweck ihrer Existenz in dieser Welt darin besteht, dass sie Freude haben mögen, und dass jene Freude ihnen nur in Vollkommenheit zuteilwerden kann, indem sie Mütter von Söhnen und Töchtern sind, wie anders würden sie handeln. Keine Frau der Heiligen der Letzten Tage, die das Evangelium Jesu Christi versteht oder begreift, wird die rechtmäßige Gelegenheit ablehnen, Söhne und Töchter im Bilde Gottes zu gebären. Kein Mann, der seine Vorrechte und Gelegenheiten recht erkennt, würde etwas tun, um sich daran zu hindern, ein Vater in Israel zu sein und das Vorrecht zu haben, Kinder aufzuziehen und zu erziehen, die im Ebenbild unseres Vaters geschaffen sind, den wir anbeten. Aber unsere Brüder und Schwestern in manchen Teilen der Welt verstehen dies nicht, und anstelle süßer, unschuldiger Kinder und des Plapperns und fröhlichen Lachens jener, von denen unser Vater gesagt hat: „Ihre Engel sind stets bei mir gegenwärtig", finden wir Hunde, Vögel und Katzen, die die Zuneigung empfangen und den Platz jener Juwelen einnehmen, die der Herr bestimmt hatte, die Krone jedes guten Mannes und jeder guten Frau in der Welt zu zieren, die imstande sind, Väter und Mütter zu sein. ¶
Vor einigen Jahren nahm eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und mehreren Kindern, wohnhaft im Pfahl Bear Lake, ein kleines Kind aus dem Waisenhaus und gab ihm ein Zuhause. Ich habe mich gefragt, was das Ergebnis sein würde, und ob es zufriedenstellend sein würde. Gestern kam ebendiese Mutter zu meinem Haus mit einem kleinen Jungen, fünf Jahre alt, den sie gerade vom Waisenhaus und der Tagesstätte erhalten hatte, und war auf dem Weg zu ihrem Heim mit ihm. Das war mir Antwort genug. Das erste Opfer ist angemessen belohnt worden, und die bei der Entwicklung des ersten Kindes erlebte Freude hat die Tür des Willkommens für einen anderen kleinen Fremdling geöffnet. Ich befragte den kleinen Burschen gestern nach seiner Kenntnis von Tieren usw. und erfuhr, dass er sie gern hatte. Ich sagte ihm, er werde dort leben, wo man Pferde, Kühe, Schafe und Hühner habe. Sein Gesicht leuchtete auf, und er fragte: „Kann ich auch welche haben?" in einer so begierigen Weise, dass es mir fast die Tränen in die Augen trieb. Eine neue Welt öffnete sich ihm. Die engen Grenzen des Waisenhauses weiteten sich, und er begann zu erkennen, dass es irgendeinen Ort in der Welt gab, der ihm ein Zuhause sein würde, jemanden, den er Mutter nennen konnte. Er war in einen hübschen neuen Anzug gekleidet, und als er, in der Obhut jener guten Frau, den Zug bestieg, konnte ich nicht umhin zu fühlen, dass der Herr das Opfer der Familie annehmen würde, die ihm ihr Heim öffnete. Ich bete, dass Er sie für das Gute segnen möge, das sie diesem Waisenkind tun. ¶
Erst vor wenigen Monaten wurde ein kleines Kind in diese Stadt gebracht, dessen Mutter gestorben war und dessen Vater nicht imstande war, sich in geeigneter Weise um es zu kümmern. Es wurde die Frage gestellt: „Was sollen wir mit dem Kind tun?" Eine Tochter eines der angesehensten Brüder in der Kirche, ein Mädchen von nur 17 Jahren, antwortete überraschend. Sie hatte keinen Papagei, keinen Hund, kein kleines Schmuselamm, aber sie hatte eine Anzahl von Brüdern und Schwestern, die sie lieben und schätzen gelernt hatte. Sie war in einem Heim der Heiligen der Letzten Tage aufgezogen worden und verstand die Pflicht, den Kindern unseres Vaters Gutes zu tun. Sie wusste, was es bedeutete, als der Herr sagte: „Alles, was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan", und sie bat ihre Eltern, dass sie jenes kleine Kind nehmen und für es sorgen dürfe, bis eine andere geeignete Vorkehrung für es getroffen werden könnte. Sie erhielt die Erlaubnis und gab freudig ihre Zeit, Tag und Nacht, für des Kindes Behagen. Jene Tochter Zions tat etwas, indem sie eine solche Verantwortung übernahm, das sie gewiss allen guten Menschen lieb und teuer machen würde; und der Vater von uns allen wird ihre Fürsorge für eines Seiner Kleinen nicht unbeachtet lassen. ¶
Wie werden sich jene fühlen, die es versäumen, jenem ersten großen Gebot zu gehorchen, wenn sie in der Gegenwart des Schöpfers stehen, der zu ihnen spricht, wie Er zu jenen in alten Zeiten sprach: „Lasst die Kinder in Frieden und hindert sie nicht, zu mir zu kommen! Denn für ihresgleichen ist das Himmelreich bestimmt"? Wie können sie jener Einladung nachkommen, wenn sie keine Kinder haben, die sie zum Vater bringen können? Sie müssen durch alle Ewigkeit kinderlos bleiben. Sie sind blind gegenüber ihren Rechten und Vorrechten gewesen. Nur durch rechtes Verständnis der Gesetze Gottes und durch Befolgung des Evangeliums Jesu Christi, nur indem wir tun, was der Herr gesagt hat, dass wir tun sollen, werden wir uns der Fülle des Glücks erfreuen, das unser Vater im Himmel jenen verheißen hat, die treu sind. Ich fühle mich nicht veranlasst zu tadeln, aber von ganzem Herzen bemitleide ich den Mann und die Frau, die ihr Heim mit den geringeren Tieren von Gottes Schöpfung schmücken und jene Engel aus Seiner Gegenwart von ihrem Herd fernhalten, die durch die Zeit und durch alle Ewigkeit die ihren sein könnten. Ich erkenne, dass es manche Männer und Frauen gibt, die betrübt sind, weil sie keine Väter und Mütter sind, sie sind vom Herrn in diesem besonderen Punkt nicht gesegnet, sie haben keine eigenen Kinder, und dies ist nicht ihre Schuld. Ich glaube, der Herr wird in solchen Fällen vorsorgen. Wenn sie ihre Pflicht in der Befolgung der anderen Gebote tun, wird ihre Schmach hinweggenommen werden. Ich erhebe meine Stimme unter den Söhnen und Töchtern Zions und warne euch, dass, wenn ihr die Quellen des Lebens vertrocknen lasst und die Macht missbraucht, mit der Gott euch gesegnet hat, eine Zeit der Züchtigung über euch kommen wird, die alle Tränen, die ihr vergießen möget, nie hinwegnehmen werden. Denkt an das erste große Gebot; erfüllt jene Verpflichtung. ¶
Gibt es hier welche, die keine Kinder in ihren Heimen haben? Wenn es solche gibt, so sage ich euch, dass es im Waisenhaus in der Nähe dieser Stadt, wie mir gesagt wurde, dreißig oder vierzig kleine Kinder gibt. Sie werden gespeist und gekleidet und vor der Kälte geschützt und gepflegt, wenn sie krank sind, aber sie wissen nicht, was es heißt, die liebevolle Umarmung liebender Eltern zu empfangen, wie sich die meisten von euch erfreut haben. Sie kennen nicht die Freude, durch Felder und Wälder zu streifen und Spielzeug und Haustiere zu haben wie Kinder, die Eltern haben, die sich um sie kümmern. O wie würden sie ein wirkliches Zuhause zu schätzen wissen! Es gibt viele kinderlose Heime, wo die Gegenwart dieser Kinder ein Segen Gottes wäre; und es sollte in diesem Land kein Waisenkind geben, das von Wohltätigkeit abhängig ist. Wenn ihr keine eigenen Kinder habt, wenn ihr die Ermahnung des Erretters erkennt, dann sollten manche von euch, die diesen Segen wünschen, eure Arme ausstrecken und einige dieser heimatlosen Kinder annehmen. Und obwohl sie sich vielleicht nicht in allem als das erweisen, was ihr euch wünschen könntet, wird die Absicht eures Herzens von dem Vater belohnt werden, der euren Wunsch kennt, Gutes zu tun. Ich zögere nicht zu sagen, dass der Segen, der zu dem zurückkehren wird, dessen Heim einem elternlosen Kind geöffnet wird, nicht nur darin bestehen wird, dass er sich am Wachstum und der Entwicklung jenes Kindes freuen wird, sondern dass andere Segnungen unseres Vaters ihm im Verhältnis zu seinen guten Werken hinzugefügt werden. Wenn ein feines Fohlen oder Kalb ohne Besitzer in euren Hof gerät, ohne Aussicht, dass jemand es beansprucht, würdet ihr es hinauswerfen? Würdet ihr es nicht für wertvoll halten und in Besitz nehmen? Vielleicht wäre es höchstens ein paar Dollar wert, und doch würdet ihr euch freuen, es zu bekommen. Aber wenn es ein Waisenkind wäre, ein heimatloser Findling, geschaffen im Bilde Gottes, sein Geist von Ihm gezeugt, und seine Möglichkeiten unermesslich, würdet ihr es für wertvoll halten und bereit sein, ihm ein Zuhause zu geben? Lasst mich euch fragen: Was ist der Wert einer unsterblichen Seele? ¶
Ich freue mich, meine Brüder und Schwestern, dass wir das Evangelium Jesu Christi haben, und ich werde mich mehr freuen, wenn ich erfahre, dass wir, die wir die Fähigkeit haben, wir, die wir die Gelegenheit haben, das Gesetz Gottes, „Liebe deinen Nächsten", in die Tat umsetzen und es dadurch beweisen, dass wir die Waisen in unsere Heime aufnehmen und für sie sorgen. Ein weiterer Vorschlag: Es gibt manche unter unserem Volk, die keine Söhne haben, die ins Missionsfeld gehen; manche, die Gott mit Mitteln und Fähigkeit gesegnet hat, die in prächtigen Heimen leben und alle Bequemlichkeiten des Lebens haben, aber sie haben keine Söhne, die ihren Namen mit Ehre ins Missionsfeld tragen. Meine Brüder und Schwestern, blickt um euch, und vielleicht gibt es nicht sehr weit von eurer Tür einen treuen Sohn eines guten, edlen Mannes und einer guten, edlen Frau, die ihm nicht die Mittel verschaffen können, eine Mission zu erfüllen. Wenn ihr die Mittel bereitstellt, wodurch jener Mann in die Welt gehen und die Wahrheiten des Evangeliums unseres Herrn verkünden und seinen Glauben sicher in einer Kenntnis der Göttlichkeit Jesu Christi und dieses Werkes der Letzten Tage gegründet haben kann, so denke ich, werden die auf diese Weise aufgewandten Mittel euch einen reichlichen Segen bringen; eure Belohnung wird angemessen sein in den Seelen, die zu Christus gebracht werden. ¶
Eine Schwester sagte vor nicht sehr langer Zeit zu mir: „Bruder Smith, ich habe keinen Sohn, der Herr hat mir keine Kinder gegeben, aber er hat mich mit ein wenig Mitteln gesegnet; wenn Sie wissen, wo es einen treuen Ältesten der Heiligen der Letzten Tage gibt, der in Not ist und dem mit ein wenig Mitteln von meinem Konto geholfen werden kann, seine Mission zu erfüllen, so ist es Ihr Vorrecht, auf mich zu ziehen und ihm zu helfen, im Feld zu bleiben, bis er entlassen wird." Ich fühlte mich veranlasst, sie zu segnen, weil sie eine rechte Auffassung von den Pflichten der Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat. Es mag andere geben, die keine Söhne im Missionsfeld haben, und es mag viele geben, die es sich nicht leisten könnten, so weit zu helfen, dass sie jemanden dort arbeiten lassen, um das Evangelium Jesu Christi zur Errettung der Kinder unseres Vaters zu lehren, aber es gibt mir eine andere Möglichkeit der Missionshilfe in den Sinn. In Independence, Mo., dem alten und neuen Mittelpfahl Zions, dem Ort, den Gott bestimmt hat, ein Sammelort für die Heiligen der Letzten Tage zu sein, wird eine Missionszeitschrift gedruckt, und sie geht jede Woche zu Tausenden an die Menschen; sie heißt Liahona, das Journal der Ältesten. Sie enthält die Wahrheiten des Evangeliums, und wie die heiligen Schriften bezeugt sie die Göttlichkeit unseres Herrn, des Erlösers der Welt, und bezeugt auch die göttliche Sendung Joseph Smiths, des Propheten. Vielleicht könnt ihr keinen Sohn ins Missionsfeld senden, noch könnt ihr in ähnlicher Weise dem Sohn eines anderen Mannes helfen, aber es gibt wenige unter uns, die es sich nicht leisten könnten, den kleinen Boten zu jemandem in der Welt zu senden, damit dadurch Wahrheit verbreitet werde, und wir mögen in diesem Maße Anteil an dem herrlichen Vorrecht haben, das der Herr uns gegeben hat, Seinen Kindern, die in der Welt sind, das Evangelium zu lehren. Ich empfehle es euch, meine Brüder und Schwestern. Ihr könnt in kleinem Maße von euren Mitteln beitragen, und ihr könnt einen Missionar haben, ja, ihr könnt auf diese Weise Tausende von Missionaren im Feld haben durch eure Beiträge, und sie werden das Evangelium Jesu Christi zur Ehre und Herrlichkeit unseres Vaters im Himmel predigen. ¶
Ich freue mich heute, bei euch zu sein. Lasst uns dankbar sein für die Kinder, mit denen Gott uns gesegnet hat, und lasst uns dankbar sein für die Kinder, mit denen Er unsere Brüder und Schwestern gesegnet hat, und helfen, sie zu großen und ehrenhaften Männern und Frauen auf Erden zu machen, wie wir es uns für die unseren wünschen. Lasst uns stets bereit sein, von unseren Mitteln zum Trost und Segen der Armen beizutragen, für jene zu sorgen, die in Not sind, und stets bereit sein, jenen zu dienen, die Mangel leiden, denn der Herr hat gesagt: „Alles, was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan." Gott gebe, dass wir, wenn wir in Sein Heim zurückkehren, den willkommenen Zuspruch hören mögen: „Gut gemacht, du guter und treuer Knecht! Du bist über Wenigem treu gewesen, ich will dich über Vieles setzen: Gehe ein zum Freudenmahl deines Herrn", ist mein Gebet im Namen Jesu Christi. Amen. ¶
Der Chor und die Versammlung sangen die Hymne „Der Geist Gottes brennt wie ein Feuer". ¶
Die Konferenz wurde bis 14 Uhr vertagt. ¶
Der Segen wurde von Ältester Joseph E. Robinson gesprochen. ¶