Die Heiligen können sich nicht auf Unwissenheit berufen
Heber J. Grant
Ich freue mich außerordentlich, wieder die Gelegenheit zu haben, mit den Heiligen der Letzten Tage in der Generalkonferenz zusammenzukommen – Ich habe mit großem Interesse und Vergnügen den bisher gehaltenen Worten zugehört, und während ich vor euch stehe, wünsche ich mir aufrichtig, daß derselbe gute Geist, der die Worte der vorherigen Redner eingegeben hat, auch mit mir sein möge – Es gibt keinen anderen Wunsch in meinem Herzen, als daß ich imstande sein möge, etwas zu sagen, das sowohl für die Zuhörer als auch für mich selbst von Nutzen ist und das dazu angetan sein mag, unsere Entschlossenheit zu stärken, dem Herrn zu dienen – Ich glaube, daß jeder wahre Heilige der Letzten Tage danach verlangt, den Sinn und Willen Gottes zu kennen und die Charakterstärke zu haben, im täglichen Wandel des Lebens jene Pflichten zu erfüllen, die dazu beitragen, die Sache Gottes auf Erden voranzubringen – Wenn wir dieses Verlangen nicht in unseren Herzen haben, dann sind wir keine wahren Heiligen der Letzten Tage ¶
Wir haben die Gebote des Herrn im geschriebenen Wort vor uns, und von Zeit zu Zeit wird unser Sinn durch das Ausgießen des Heiligen Geistes über jene, die berufen sind, zu uns zu predigen, aufgefrischt – Es gibt daher keine Entschuldigung für den Heiligen der Letzten Tage, der die Gebote Gottes nicht hält – Wir können nicht sagen, wir wüßten nicht, was unsere Pflichten sind, denn sie werden uns so oft und so eindringlich ¶
vor Augen geführt von denen, die zu uns sprechen – Ich erkenne, daß es einer beständigen Anstrengung seitens eines jeden von uns bedarf, unser Leben zum Erfolg zu führen – Es bedarf gar keiner Anstrengung, den Hügel hinabzurollen, aber es bedarf einer Anstrengung, zum Gipfel emporzusteigen – Es braucht keine Anstrengung, auf dem breiten Weg zu wandeln, der ins Verderben führt; aber es braucht eine Anstrengung, auf dem schmalen und engen Pfad zu bleiben, der zum ewigen Leben führt, und uns wird gesagt, daß nur wenige diesen Pfad finden – Das für dich und mich alles entscheidende Ding ist, herauszufinden, ob wir auf dem geraden und engeren Pfad wandeln, der zum ewigen Leben führt, und wenn nicht, worin wir dem Widersacher erlaubt haben, unseren Sinn zu verblenden und uns zu veranlassen, von jenem Pfad abzuweichen, der uns in die Gegenwart Gottes zurückführen wird? Jeder sollte sein eigenes Herz erforschen, um herauszufinden, worin er versagt hat, und dann sollte er unseren himmlischen Vater eifrig um den Beistand Seines Heiligen Geistes bitten, damit er auf den geraden Pfad zurückkehren möge – Mit dem Beistand unseres Himmlischen Vaters gibt es keine Verpflichtung und kein Gesetz in der Kirche, das wir nicht erfüllen können – Der Herr wird uns die Kraft und die Fähigkeit geben, jede Pflicht und Arbeit, die auf uns ruht, in einer Weise zu erfüllen, die Ihm annehmbar ist – Die einzige Frage ist, haben wir die Gesinnung dazu? Ich hörte gestern von einem Bischof, der sagte, er könne das Kaffeetrinken nicht aufgeben – Ich glaube nicht, daß jener Mann die Wahrheit sagt – Ich denke, es fehlt ihm die Gesinnung, es zu versuchen und die Gewohnheit aufzugeben – Ich glaube nachdrücklich an die Aussage Nephis – Wenn es einen Charakter mehr als jeden anderen gibt, dessen Geschichte im Buch Mormon aufgezeichnet ist, der mich mit Achtung und mit dem Verlangen erfüllt hat, in seine Fußstapfen zu treten, so ist es Nephi – Als er zum Zelt seines Vaters kam, nachdem er sich mit dem Herrn unterhalten hatte, murrten seine älteren Brüder gegen ihren Vater, weil er sie gebeten hatte, nach Jerusalem zurückzugehen, um die Messingplatten zu holen – Sie sagten, er verlange von ihnen eine schwere Sache – Aber als Nephi kam, segnete ihn sein Vater, weil er nicht murrte – Der Bericht sagt: ¶
„Und es begab sich: Ich, Nephi, sprach zu meinem Vater: Ich will hingehen und das tun, was der Herr geboten hat; denn ich weiß, der Herr gibt den Menschenkindern keine Gebote, ohne ihnen einen Weg zu bereiten, damit sie das vollbringen können, was er ihnen gebietet.“ ¶
Dies ist der Geist, der jeden Heiligen der Letzten Tage beseelen sollte ¶
Sie zogen hinauf, um die Platten zu holen, und wurden vertrieben – Die älteren Brüder wollten zu ihrem Vater zurückkehren; aber Nephi sprach zu ihnen: „So wahr der Herr lebt, und so wahr wir leben, wir werden nicht zu unserem Vater in die Wildnis hinabgehen, ehe wir das vollbracht haben, was der Herr uns geboten hat“ – Dann sammelten sie ihr Gold und ihr Silber und ihre kostbaren Dinge und zogen noch einmal hinauf, um zu versuchen, die Platten zu bekommen – Laban stahl ihren Reichtum und versuchte, sie zu vernichten – Nephis Brüder fingen wieder an zu murren, und sie nahmen einen Stab und schlugen ihn damit – Als sie dies taten, stand ein Engel des Herrn vor ihnen, und er gebot ihnen, wieder hinaufzugehen, und verhieß, Gott werde Laban in ihre Hände geben – Ich lenke die Aufmerksamkeit der jungen Männer und jungen Frauen hierauf, denn ich habe viele von ihnen sagen hören: „Oh, könnte ich nur einen Engel sehen, ich würde glauben und für immer danach treu sein“ – Das Sehen eines Engels bedeutet nichts, wenn man nicht die Gebote Gottes hält – Kaum war der himmlische Bote fortgegangen, fingen jene älteren Brüder, denen es an Glauben mangelte und die die Gebote Gottes nicht hielten, wieder an zu murren, und statt Glauben an die Verheißungen des Engels zu haben, sprachen sie zu Nephi: ¶
„Wie ist es möglich, daß der Herr den Laban in unsere Hand geben wird? Siehe, er ist ein mächtiger Mann, und er kann über fünfzig befehlen; ja, er kann sogar fünfzig töten; warum nicht auch uns?“ ¶
Entmutigte dies Nephi? Mangelte es ihm an Glauben? Nein; er glaubte an die Verheißungen des Engels Gottes, und er sprach zu ihnen: ¶
„Laßt uns abermals nach Jerusalem hinaufgehen, und laßt uns im Halten der Gebote des Herrn treu sein; denn siehe, er ist mächtiger als die ganze Erde, warum also nicht auch mächtiger als Laban und seine fünfzig, ja, oder sogar als seine Zehntausende?“ ¶
Sie zogen hinauf und hatten Erfolg ¶
Gott hat den Heiligen der Letzten Tage geboten, Seine Gebote zu halten – Seit ich mich erinnern kann, ist uns gepredigt worden, was unsere Pflichten und Verpflichtungen sind – Gut erinnere ich mich, wie ich als Knabe Präsident Brigham Young in den Konferenzen, die in der alten Laubhütte abgehalten wurden, die Heiligen der Letzten Tage ihre Pflichten und Verpflichtungen lehren hörte – Ich sage, wie Nephi einst sagte, daß Gott nichts von uns verlangt hat, ohne uns einen Weg zu bereiten, wodurch wir es vollbringen können – Was verlangt Gott von uns? Er verlangt, daß wir unsere Selbstsucht überwinden; daß wir in unseren Handlungen gegenüber Ihm ehrlich sind, und daß wir einen ehrlichen Zehnten bezahlen – Ich möchte hier eine kleine Erklärung zu meinen Worten geben, die von Bruder Smoot zitiert wurden – Jeder junge Mann, der umhergeht und behauptet, ich hätte gesagt, neunzig Cent würden mehr Schulden bezahlen als ein Dollar, sagt schlicht etwas Unwahres – Es ist, als hörte man einen Mann sagen: „Ich habe John Jones in Notwehr getötet“, und zitierte ihn dann mit den Worten: „Ich habe John Jones getötet“, wobei man das „in Notwehr“ wegließe – Ich sage den Heiligen der Letzten Tage, daß Gott den Mann segnen wird, der ehrlich zu Ihm ist, und daß die neun Zehntel weiter reichen und mehr den Segen Gottes auf sein Haupt herabbringen werden, als wenn er Gott beraubte und die zehn Zehntel behielte – Das ist es, was ich gesagt habe, und ich wiederhole es ¶
Ich habe den Heiligen der Letzten Tage mein ganzes Leben lang lehren hören, sie sollten das Wort der Weisheit befolgen; und ich sage, ein Bischof, ein Vater einer Gemeinde, der seine Pflicht und das Beispiel, das er geben sollte, so weit vergißt, daß er das Wort der Weisheit bricht, ist unwürdig, jenes Amt zu bekleiden; und wenn er nicht umkehrt, ist es nur eine Frage kurzer Zeit, bis ihm sein Rücktritt nahegelegt wird und er ihn annehmen muß – Die Zeit ist vorüber, da der Herr mit den Heiligen der Letzten Tage scherzen wird – Er hat gesagt, Sein Geist werde sich nicht immer mit dem Menschen abmühen – Im allerersten Abschnitt des Buches Lehre und Bündnisse sagt der Herr: ¶
„Denn ich, der Herr, kann nicht mit dem geringsten Maß von Billigung auf Sünde blicken; doch wer umkehrt und die Gebote des Herrn tut, dem wird vergeben werden, und wer nicht umkehrt, von dem wird selbst das Licht genommen werden, das er empfangen hat; denn mein Geist wird sich nicht immer mit dem Menschen abmühen, spricht der Herr der Heerscharen.“ ¶
Wir haben Hohe Räte und Bischöfe entlassen, die es versäumten, die Gebote Gottes zu halten, und es werden noch mehr entlassen werden, wenn sie nicht umkehren – Es ist eine Schande für einen Mann, der mit dem Priestertum Gottes gesegnet ist und in dessen Herzen ein Zeugnis brennt, daß Gott lebt, so schwach zu sein, daß eine kleine, unbedeutende Tasse Kaffee sein Herr ist – Wie muß er sich vor Einbildung blähen, wenn er denkt, was für ein wunderbarer Mann er ist, daß eine Tasse Kaffee sein Herr ist! Das Beispiel ist verderblich ¶
Nun wünschen wir, daß die Heiligen der Letzten Tage frei von der Knechtschaft der Schulden seien – Der Prophet Gottes hat dem Volk den Grundton angegeben: „Bezahlt eure Verpflichtungen, und macht keine Schulden“ – Wir beten Tag für Tag zu Gott, Er möge die Heiligen der Letzten Tage segnen und ihnen Wohlstand geben, und dann vergeuden wir unser Vermögen damit, ein Gebot Gottes zu brechen – Es wird heute mehr Geld für das Brechen des Wortes der Weisheit ausgegeben, als die Heiligen der Letzten Tage an barem Zehnten bezahlen – Nur wenige Menschen halten inne, um zu bedenken, welches Gute jenes Geld tun würde, wenn es ihren Brüdern und Schwestern hülfe, ihre Verpflichtungen zu bezahlen – Der Apostel Jakobus sagt, der Glaube ohne Werke sei tot: ¶
„Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand behauptet, Glauben zu besitzen, dabei aber keine Werke aufzuweisen hat? Vermag etwa der Glaube ihn zu retten? Wenn zum Beispiel ein Bruder oder eine Schwester keine Kleidung hat und an der täglichen Nahrung Mangel leidet, und dann jemand von euch zu ihnen sagt: ‚Geht hin in Frieden, wärmt euch und eßt euch satt‘, ohne ihnen jedoch das zu geben, was ihr Leib bedarf: welchen Nutzen hat das für sie? So steht es auch mit dem Glauben: hat er keine Werke aufzuweisen, so ist er an sich selbst tot.“ ¶
Die Gebete jener Heiligen der Letzten Tage, die zum Herrn beten, Er möge die Heiligen segnen und ihnen Wohlstand geben, damit sie aus der Knechtschaft der Schulden herauskommen, und die zugleich fortfahren, ihr Vermögen damit zu vergeuden, eines der Gebote Gottes zu brechen, bedeuten nicht viel – Was tut Geld? Nun, ein Dollar Geld hat dieselbe Wirkung wie ein Tropfen Blut im menschlichen Körper – Es ist ein Umlaufmittel – Es geht immer wieder ¶
und wieder und wieder im Kreise – Wir finden, daß das menschliche Herz im Durchschnitt etwa sechsundsiebzigmal in der Minute schlägt und daß es bei jedem Schlag vier Unzen Blut bewegt – Mit anderen Worten, es bewegt neunzehn Pfund in der Minute – Multipliziert das mit sechzig, und ihr werdet finden, wieviel es in einer Stunde bewegt – Multipliziert das mit vierundzwanzig, und ihr werdet finden, wieviel es an einem Tag bewegt – Über zwölf Tonnen! Ich habe dies ausgerechnet, während ich hier auf dem Podium gesessen habe – Über zwölf Tonnen in vierundzwanzig Stunden, und doch gibt es nur etwa achtzehn Pfund Blut im menschlichen Körper; aber es geht immer wieder im Kreise – Es ist genau dasselbe mit einem Dollar – Es wird berechnet, daß jeder Dollar in einem Jahr mindestens fünfundzwanzig Dollar Arbeit leistet, und ich habe erlebt, daß er mehr als das in einer einzigen Woche geleistet hat – Nun geben wir jährlich fast eine Million Dollar für das Brechen des Wortes der Weisheit aus, und jeder Dollar jenes Geldes verläßt dieses Land – Gott hat gesagt, das Wort der Weisheit sei den Heiligen der Letzten Tage zu ihrer zeitlichen Errettung gegeben worden, und ich sage, hätten wir es befolgt, wären wir das reichste Volk in diesem Zwischen-Berge-Land, denn die Millionen über Millionen, die wir seit unserer Ankunft hier für das Brechen des Wortes der Weisheit ausgegeben haben, wären genau hier in diesem Land geblieben, statt fortgeschickt zu werden, wie es geschehen ist, und wir hätten mehr Reichtum gehabt als jeder andere der Zwischen-Berge-Staaten, hätten wir dieses einfache Gebot befolgt ¶
Ich weiß, daß die Politik Präsident Brigham Youngs, dem Volk zuzureden, die heimische Fabrikation zu unterstützen und sein Geld im Land zu behalten, um das Land aufzubauen, die wahre Politik ist, der die Heiligen der Letzten Tage folgen sollten – Ich trage im Land gefertigte Kleidung – Ich habe dies getan, seit ich ein kleiner Junge war – Warum? Weil ich glaube, es ist besser für dieses Gemeinwesen, daß ich zwanzig Dollar für einen Anzug bezahle, als daß die Wolle nach Osten gesandt wird und nur einen Dollar zurückbringt ¶
Ich glaube, es ist besser, die neunzehn Dollar hier im Umlauf zu haben – Ich hörte Bischof Farrell vor einigen Jahren in der Versammlungshalle eine sehr gute Geschichte über heimische Fabrikation erzählen – Er sagte, er glaube an heimische Fabrikation, ¶
weil sie ihm ebenso nütze wie anderen Menschen – Er sagte, als er zur Konferenz herunterkam, habe er am Bahnhof einen Bruder getroffen, dem er fünf Dollar für das Anfertigen einiger Schuhe für seine Kinder schuldete – Er gab diesem Bruder die fünf Dollar, und dieser wandte sich um und übergab das Geld einem anderen Bruder, dem er etwas schuldete, und dieser gab es einem weiteren, und dieser gab es noch einem weiteren, und der vierte Bruder kam und gab es Bruder Farrell zurück, indem er sagte: „Ich schulde Ihnen sechs Dollar, hier sind fünf davon“, und Bruder Farrell steckte das Geld wieder in seine Tasche – Jenes Geld bezahlte fünfhundert Prozent an Schulden dort in etwa derselben Zeit, die ich brauche, um die Geschichte zu erzählen – Aber hätte der Bischof die eingeführte Ware gekauft, hätte es die fünfhundert Prozent nicht bezahlt, weil das Geld das Land verlassen hätte – Ich ging einmal zu einer Negerminstrel-Vorführung, und es waren etwa zehn oder fünfzehn auf der Bühne – Einer von ihnen stürzte mit abgenommenem Hut herein und sagte: „Wer von diesen Männern hier hat zwei Dollar verloren?“, wobei er einen Zweidollarschein hochhielt – Keiner von ihnen hatte zwei Dollar verloren – „Nun“, sagte er, „wenn keiner von euch sie verloren hat, so habe ich diese zwei Dollar gerade hier bei der Tür gefunden, und sie sind mein Geld“ – Sie sagten, gut, und er steckte es in seine Tasche – Kaum hatte er es in der Tasche, sprang ein anderer auf und sagte: „Hört mal, George Washington Jones, ihr schuldet mir zwei Dollar; bezahlt eure ehrlichen Schulden!“ Er gab ihm die zwei Dollar – Ein anderer springt auf und sagt: „Hört mal, Julius Cäsar Brown, ihr schuldet mir zwei Dollar; bezahlt eure Schuld“ – Er bekam sie, und so ging es im Kreis herum – Als der letzte Mann sie bekam, springt George Washington Jones auf und sagt: „Hier, gebt mir die zwei Dollar zurück; ihr schuldet mir zwei Dollar“ – Kaum hatte er sie in seiner Tasche, da stürzte einer herein und sagte: „Wer von euch hat zwei Dollar gefunden?“ George Washington Jones nahm sie aus seiner Tasche und sagte: „Hier, nehmt euer Geld und geht nach Hause; wir haben alle unsere Schulden bezahlt“ ¶
Ich wünsche, daß alle Heiligen der Letzten Tage ihre Schulden bezahlen – Ein Grund, warum ich dies wünsche, ist, ich selbst bin verschuldet und möchte meine Schulden bezahlen – Ich möchte den Tag erleben, an dem ich keinem Menschen mehr etwas schulde – Ich möchte, daß die Heiligen der Letzten Tage nicht nur für mich beten, sondern auch etwas mehr Geld im Land behalten, damit ich eine bessere Chance habe, etwas davon zu bekommen – Wenn sie die Gebote Gottes halten und weniger beten wollen, werde ich ihnen verbunden sein – Ich glaube an den Ausspruch des Erretters: ¶
„Wer meine Gebote hat und sie hält, ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ ¶
Wenn wir die Gebote Gottes halten, wird Er uns lieben, und der Erretter wird sich uns offenbaren – Wenn wir es versäumen, die Gebote Gottes zu halten, ist uns keine Verheißung gegeben – Der Erretter sagte: ¶
„Nicht alle, die ‚Herr, Herr‘ zu mir sagen, werden darum schon ins Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den Willen meines himmlischen Vaters tut.“ ¶
Es ist das Halten der Gebote Gottes, das bewirkt, daß Menschen in der Kirche und im Reich Gottes wachsen und stark und mächtig werden – Gott segne euch alle – Amen ¶