Erhaltung der Gesundheit der Missionare
Joseph F. Smith
Es mag angebracht sein, dass ich zu diesem Zeitpunkt zur Information der Ältesten und auch zur Information der örtlichen Autoritäten der Kirche sowie der Väter und Mütter und Verwandten der Ältesten, die draußen in der Welt das Evangelium predigen, feststelle, dass die Präsidenten aller Missionen strenge Anweisungen von der Präsidentschaft der Kirche haben, die Gesundheit der Ältesten, die unter ihrer Leitung wirken, sorgfältig zu behüten. Diese Missionspräsidenten haben auch Anweisungen, jeden und alle Ältesten heimzuschicken, deren Gesundheit oder deren sonstige Umstände ihre Rückkehr notwendig machen könnten. Wir werden häufig von Eltern nach der Gesundheit junger Männer gefragt, die draußen das Evangelium predigen, und wir teilen ihnen stets mit, dass die Missionspräsidenten sorgfältig über das Wohl ihrer Söhne wachen, und dass, sollte ihnen etwas Ernstes zustoßen, das ihre Heimkehr notwendig macht, dies umgehend erledigt wird, und sie sich deswegen keine Sorgen um ihre Jungen zu machen brauchen. Und da ich gerade auf den Beinen bin, möchte ich die Ältesten, die auf Missionen sind, und jene, die in Zukunft auf Missionen gehen werden, ermahnen, nicht zuzulassen, dass der Gedanke in ihre Herzen eindringt, sie würden kritisiert oder müssten in ihrem Charakter oder ihrem Ansehen in der Kirche leiden, weil ihre Gesundheit ihnen nicht erlaubt, eine zwei- oder dreijährige Mission im Ausland zu erfüllen. Wir möchten vielmehr, dass sie in sich selbst eine gesunde Abneigung dagegen verspüren, heimzukehren, ohne eine ehrenvolle Mission erfüllt zu haben, wenn ihre Gesundheit und die sonstigen Umstände es ihnen erlauben würden, dies zu tun; und wenn sie überhaupt zögern, vor Abschluss ihrer Mission heimzukehren, sollte dies auf diesem Grundsatz beruhen. Diese Männer, die berufen sind, über die Missionen zu präsidieren, sind Männer von Verstand und Herz, Männer, die von Zuneigung zu ihren Mitarbeitern erfüllt sind, und sie werden dafür sorgen, dass keiner der Ältesten in seinem Wirkungsfeld leiden muss, wenn es vermieden werden kann. Also, Brüder und Schwestern, ihr braucht euch in diesen Angelegenheiten überhaupt keine Sorgen zu machen. ¶